Das Böse in uns (Cody McFadyen)

„Sterben ist eine einsame Sache. Das Leben aber auch.“ (S.11)

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Titel: Das Böse in uns
Autor: Cody McFadyen
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Thriller
Seitenzahl: 442
Erscheinungsjahr: 2008
Punkte: 4
Cover: ©Bastei Lübbe
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Klappentext:

„Es mag ein Zufall sein, dass gerade du dieses Buch in den Händen hältst. Vielleicht aber auch nicht. Ich habe dich schon lange im Visier und beobachte dich, während du diese Zeilen liest. Ich kenne dein kleines Geheimnis. Es lastet wie ein dunkler Schatten auf deiner Seele. Keine Angst. Ich werde dich davon erlösen!“

Erwartungen:

Cody McFadyen ist mit Abstand mein Lieblingsautor. Obwohl ich Horrorfilme hasse und im Fernsehen nie hingucken kann, wenn in einem Krimi der Mord passiert, liebe ich seine Bücher.

Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht und ich habe eine starke Spannungskurve erwartet. Ich habe mit einigen Nächten voller Albträumen gerechnet. Und genau darauf habe ich mich gefreut!

Meine Meinung…

…zur Handlung:

Es gibt einen Grund, warum ich die Bücher von McFadyen so gerne lese: Er schreibt Geschichten, die einen fesseln. Dieser Thriller hat mich aber echt enttäuscht. Der dritte Band der Reihe um Smoky Barrett kann nicht mit den ersten beiden mithalten. Im ersten Band tötet ein Serienmörder eine Freundin von Barrett und fesselt ihre Tochter an die tote Mutter. Dann greift er die Mitglieder des Teams auf eine sehr psychopatische Art und Weise persönlich an. Der zweite Band handelt von einem Mörder, der immer wieder die Bezugspersonen eines Mädchens umbringt und das über Jahre hinweg. Diese Geschichten unterscheiden sich stark von üblichen Krimis. Dahingegen ist der dritte Band, in dem der Mörder aus religiösen Gründen Frauen umbringt, langweilig. Diese Art von Geschichte habe ich schon tausend Mal gelesen.

Besonders verwirrt hat mich die Tatsache, dass Barrett in diesem Band auf einmal ein dunkles Geheimnis hat, von dem in den vorherigen Bänden nie die Rede war. Dieses Geheimnis hat für die Handlung keinerlei Relevanz und macht den Charakter der Smoky Barrett unglaubwürdig.

…zum Schreibstil:

Während des Lesens ist mir am Schreibstil nicht viel aufgefallen, was mich gestört hätte. Das ist meiner Meinung nach das beste Kompliment, das man machen kann. Ich habe mich auf die Handlung konzentriert und mich nicht in langen, komplizierten Sätzen oder Formulierungen verfangen.

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Fazit:

Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, da ich den Autor sehr mag und auch die ersten Bände der Reihe wirklich gut fand. Leider hat es mich wahnsinnig enttäuscht, weil es nicht an die vorherigen Bände anknüpfen kann.

4 von 10 Punkten

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